Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Airsoftdrop – Warenverkauf, Veranstaltungstickets und Affiliate-Programm
Stand: 09.10.2026
Vertragspartner: Eric Menzel, Airsoftdrop, Großenhainer Str. 99, 01127 Dresden, Deutschland
E-Mail: kontakt@airsoftdrop.de
Teil A – Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Anbieter, Geltungsbereich und Rangfolge
(1) Anbieter und Vertragspartner für Bestellungen über airsoftdrop.de sowie über ausdrücklich Airsoftdrop zugeordnete Verkaufs- und Checkout-Seiten ist, soweit im jeweiligen Angebot kein anderer Vertragspartner genannt wird:
Eric Menzel
Airsoftdrop
Großenhainer Str. 99
01127 Dresden
Deutschland
E-Mail: kontakt@airsoftdrop.de
nachfolgend „Airsoftdrop“, „Anbieter“, „wir“ oder „uns“.
(2) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für Verträge über
- den Kauf von Waren,
- den Erwerb von Eintritts- und Teilnahmeberechtigungen für Veranstaltungen („Eventtickets“) und
- die Teilnahme am Airsoftdrop-Affiliate-Programm,
soweit für den jeweiligen Bereich nachfolgend besondere Regelungen vorgesehen sind.
(3) Für Warenverkäufe gelten die Bestimmungen der Teile A und B. Für Eventtickets gelten die Teile A und C. Für das Affiliate-Programm gelten die Teile A und D, soweit Teil D nichts Abweichendes bestimmt.
(4) Enthält die konkrete Produkt- oder Veranstaltungsbeschreibung besondere Bedingungen, etwa zu Mindestalter, Veranstaltungsort, Veranstaltungszeitraum, Ticketpersonalisierung, Transferfristen, Teilnahmevoraussetzungen oder Mindestteilnehmerzahl, gelten diese ergänzend. Bei einem Widerspruch gehen die vor Vertragsschluss klar mitgeteilten veranstaltungs- oder produktspezifischen Bedingungen den allgemeinen Regelungen dieser AGB für das jeweilige Produkt vor.
(5) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(6) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt haben.
§ 2 Vertragssprache, Vertragstext und Kommunikation
(1) Vertragssprache ist Deutsch. Soweit wir Übersetzungen, insbesondere englische Fassungen, bereitstellen, dienen diese der besseren Verständlichkeit. Im Zweifel ist die deutsche Fassung maßgeblich, soweit zwingendes Recht nichts anderes verlangt.
(2) Vertragliche Erklärungen und Informationen können per E-Mail oder über die im Bestellprozess angegebenen elektronischen Kommunikationswege übermittelt werden. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm angegebene E-Mail-Adresse erreichbar ist und Nachrichten nicht durch Filter oder Einstellungen verhindert werden.
(3) Die für den Vertrag maßgeblichen Bestelldaten und die jeweils einbezogenen Bedingungen werden dem Kunden im Rahmen des Bestellprozesses zugänglich gemacht. Gesetzliche Aufbewahrungs- und Informationspflichten bleiben unberührt.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung von Waren, Tickets und sonstigen Leistungen auf unseren Webseiten stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, eine Bestellung abzugeben.
(2) Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot zum Vertragsschluss ab, indem er den Bestellvorgang abschließt und die hierfür vorgesehene, eindeutig auf die Zahlungspflicht hinweisende Schaltfläche betätigt.
(3) Eine automatisierte Eingangsbestätigung dokumentiert zunächst nur den Eingang der Bestellung, soweit in ihr nicht ausdrücklich die Annahme erklärt wird.
(4) Der Vertrag kommt zustande, sobald wir die Bestellung ausdrücklich annehmen oder die vertragsgegenständliche Leistung erbringen. Bei Waren kann dies insbesondere durch Versandbestätigung oder Versand der Ware erfolgen. Bei Eventtickets kann dies insbesondere durch Übersendung der Ticket- bzw. Teilnahmebestätigung oder Freischaltung des Tickets erfolgen.
(5) Bei Zahlungsarten, bei denen die Zahlungsabwicklung technisch unmittelbar mit der Bestellung verknüpft ist, kann die Annahme auch durch Einleitung oder Bestätigung des Zahlungsvorgangs erfolgen, wenn dies im Bestellablauf eindeutig erkennbar ist.
(6) Wir sind berechtigt, Bestellungen abzulehnen, wenn sachliche Gründe vorliegen, insbesondere bei offensichtlich falschen Angaben, begründetem Missbrauchsverdacht, fehlender Verfügbarkeit, nicht erfüllten Teilnahme- oder Altersvoraussetzungen oder einem vorherigen berechtigten Ausschluss des Kunden von vergleichbaren Leistungen.
§ 4 Kunden- und Teilnehmerdaten
(1) Der Kunde hat die im Bestellprozess erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen und Änderungen mitzuteilen, soweit sie für die Vertragsdurchführung relevant sind.
(2) Bei Bestellungen für andere Personen darf der Kunde deren personenbezogene Daten nur übermitteln, wenn er hierzu berechtigt ist. Bei Eventtickets kann zusätzlich eine eigenständige Bestätigung des tatsächlichen Teilnehmers erforderlich sein.
(3) Bei missbräuchlicher Verwendung von Kundenkonten oder Zugangsdaten haftet der Kunde nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit er den Missbrauch zu vertreten hat.
§ 5 Preise, Zahlung und Rechnung
(1) Es gelten die im jeweiligen Angebot ausgewiesenen Preise. Gegenüber Verbrauchern werden Endpreise einschließlich der jeweils anwendbaren Umsatzsteuer ausgewiesen, soweit gesetzlich erforderlich. Hinzukommende Versand- oder sonstige zwingende Kosten sowie etwaige Kosten für bestimmte Zahlungsarten, soweit deren Erhebung gesetzlich zulässig ist, werden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.
(2) Die im Checkout angebotenen Zahlungsarten stehen nach Maßgabe der dort angegebenen Bedingungen zur Verfügung. Soweit Zahlungsdienstleister eingesetzt werden, gelten deren Bedingungen ergänzend.
(3) Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist der Gesamtbetrag mit Vertragsschluss fällig.
(4) Rechnungen können elektronisch, insbesondere als PDF per E-Mail oder über ein Kundenkonto, bereitgestellt werden.
(5) Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Diese Einschränkung gilt nicht für Gegenforderungen aus demselben Vertragsverhältnis und nicht, soweit zwingendes Recht entgegensteht.
§ 6 Datenschutz
Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung von Airsoftdrop. Zusätzliche veranstaltungsspezifische Datenverarbeitungen, insbesondere Check-in-, Teilnehmer-, Medien- oder Sicherheitsprozesse, werden soweit erforderlich gesondert erläutert.
§ 7 Allgemeine Haftung
(1) Wir haften unbeschränkt
- bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
- bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
- nach zwingenden gesetzlichen Haftungsvorschriften, insbesondere dem Produkthaftungsgesetz,
- bei Übernahme einer ausdrücklich erklärten Garantie sowie
- bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf, ist unsere Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.
§ 8 Verbraucherstreitbeilegung
Wir sind derzeit weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen, soweit keine gesetzliche Verpflichtung im Einzelfall besteht. Gesetzliche Informationspflichten nach Entstehen einer konkreten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.
§ 9 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dessen Anwendung abbedungen werden kann.
(2) Gegenüber Verbrauchern gilt die Rechtswahl nur, soweit sie nicht zum Entzug eines Schutzes führt, der nach zwingend anwendbaren gesetzlichen Vorschriften nicht abbedungen werden kann. Zwingende öffentlich-rechtliche Vorschriften des Staates, in dem eine Veranstaltung durchgeführt wird, insbesondere Sicherheits-, Ordnungs- und Veranstaltungsrecht, bleiben unberührt.
(3) Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Dresden Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Für einen konkreten Vertrag gilt die Fassung der AGB, die bei Vertragsschluss wirksam einbezogen wurde. Spätere Änderungen dieser AGB wirken nicht automatisch auf bereits abgeschlossene Einzelverträge zurück.
(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.
Teil B – Besondere Bestimmungen für den Warenverkauf
§ 11 Geltungsbereich Waren
Dieser Teil gilt für den Kauf neuer und gebrauchter beweglicher Sachen über Airsoftdrop. Eventtickets sind keine Waren im Sinne dieses Teils.
§ 12 Lieferung und Verfügbarkeit
(1) Liefergebiet, Lieferzeiten und Versandarten ergeben sich aus der jeweiligen Angebotsdarstellung und dem Checkout.
(2) Die Lieferung erfolgt an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Der Kunde ist für die Richtigkeit der Lieferdaten verantwortlich.
(3) Sind einzelne Waren trotz sorgfältiger Bestandsführung nicht verfügbar und haben wir dies nicht zu vertreten, informieren wir den Kunden unverzüglich. Ist bereits ein Vertrag zustande gekommen und ist die Leistung dauerhaft unmöglich, gelten die gesetzlichen Vorschriften; bereits geleistete Zahlungen werden insoweit erstattet.
(4) Soweit wir auf die Belieferung durch einen bestimmten Vorlieferanten angewiesen sind, dürfen wir vom Vertrag zurücktreten, wenn wir ein konkretes, kongruentes Deckungsgeschäft rechtzeitig abgeschlossen haben, von unserem Lieferanten ohne eigenes Verschulden nicht beliefert werden und die Ware nicht anderweitig mit zumutbarem Aufwand beschaffen können. Der Kunde wird unverzüglich informiert; bereits erhaltene Zahlungen werden erstattet.
(5) Ereignisse höherer Gewalt und sonstige von uns nicht zu vertretende außergewöhnliche Umstände können Lieferfristen angemessen verlängern. Gesetzliche Rücktritts- und Schadensersatzrechte bleiben unberührt.
§ 13 Gefahrübergang
(1) Bei Verbrauchern geht die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware auf den Kunden über, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
(2) Bei Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe an die zur Versendung bestimmte Person oder Einrichtung über, soweit gesetzlich zulässig.
§ 14 Eigentumsvorbehalt
Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises unser Eigentum.
§ 15 Widerrufsrecht bei Waren
(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen über Waren grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu, soweit kein gesetzlicher Ausschlussgrund greift.
(2) Einzelheiten zu Frist, Ausübung, Rücksendung und Rechtsfolgen ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die vor Vertragsschluss zugänglich gemacht wird.
(3) Rückzahlungen erfolgen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich unter Verwendung desselben Zahlungsmittels, das der Verbraucher für die ursprüngliche Zahlung eingesetzt hat, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde und dem Verbraucher dadurch keine Kosten entstehen.
(4) Eine Erstattung als Gutschein erfolgt nur, wenn der Verbraucher dem ausdrücklich zustimmt oder eine andere gesetzliche Grundlage besteht.
§ 16 Rücksendungen außerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts
Ein darüber hinausgehendes allgemeines vertragliches Rückgabe- oder Umtauschrecht besteht nur, wenn dies im konkreten Angebot, in einer Kulanzzusage oder in einer gesonderten Rückgaberichtlinie ausdrücklich eingeräumt wird. Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.
§ 17 Mängelrechte
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte.
(2) Gegenüber Verbrauchern wird eine etwaige Verkürzung der Verjährungsfrist bei gebrauchten Waren nicht allein durch diese AGB vereinbart. Soweit eine gesetzlich zulässige Verkürzung vereinbart werden soll, erfolgt dies nur unter den hierfür geltenden besonderen gesetzlichen Voraussetzungen.
(3) Für Unternehmer gelten die gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten, soweit anwendbar. Abweichende B2B-Vereinbarungen können im Einzelfall getroffen werden.
§ 18 Altersbeschränkte Waren und gesetzeskonforme Nutzung
(1) Soweit der Erwerb oder die Übergabe einer Ware gesetzlichen Altersbeschränkungen unterliegt, dürfen wir eine geeignete Alters- und Identitätsprüfung verlangen und die Ware nur nach erfolgreicher Prüfung übergeben.
(2) Der Kunde ist dafür verantwortlich, Waren nur im Rahmen der am jeweiligen Nutzungs-, Besitz-, Transport- oder Einfuhrort geltenden Gesetze zu besitzen, zu transportieren und zu verwenden.
(3) Dies gilt insbesondere für Airsoft-Replikas, pyrotechnische Gegenstände, Druckgas- und sonstige regulierte Produkte. Produkt- und länderspezifische Hinweise sind zu beachten.
(4) Die Tatsache, dass eine Ware in Deutschland rechtmäßig angeboten oder verkauft werden darf, stellt keine Zusicherung dar, dass Besitz, Einfuhr, Transport oder Verwendung in einem anderen Staat ebenfalls zulässig sind.
Teil C – Besondere Bestimmungen für Veranstaltungstickets
§ 19 Geltungsbereich Eventtickets und Veranstaltungsleistung
(1) Dieser Teil gilt für den Erwerb von Eintritts- und Teilnahmeberechtigungen für von Airsoftdrop angebotene Veranstaltungen, insbesondere Airsoft-, MilSim-, Trainings-, Community- und vergleichbare Events.
(2) Welche Leistungen im Ticket enthalten sind, ergibt sich aus der konkreten Veranstaltungs- und Ticketbeschreibung. Vertragsgegenstand ist nur die dort ausdrücklich beschriebene Leistung.
(3) Reise, An- und Abfahrt, Beherbergung, Verpflegung, Camping, Mietausrüstung und sonstige Nebenleistungen sind nur dann Bestandteil des Ticketvertrages mit Airsoftdrop, wenn sie ausdrücklich als im Ticket enthalten bezeichnet werden. Leistungen, die ein Location-Partner oder sonstiger Dritter eigenständig anbietet, begründen grundsätzlich ein separates Vertragsverhältnis mit diesem Dritten.
(4) Für KARSHA bedeutet dies nach der derzeitigen Projektstruktur insbesondere: Eine gegebenenfalls durch Battleground bereitgestellte Campingmöglichkeit ist nicht automatisch Bestandteil des von Airsoftdrop verkauften Eventtickets, sofern sie nicht im konkreten Ticketangebot ausdrücklich als Ticketleistung ausgewiesen wird.
§ 20 Ticket, Personalisierung und Check-in
(1) Eventtickets können elektronisch, insbesondere als PDF-, Wallet-, QR- oder sonstiges digitales Ticket, ausgegeben werden.
(2) Das Ticket berechtigt ausschließlich zur Teilnahme an der im Ticket bzw. in der Bestellbestätigung bezeichneten Veranstaltung und Ticketkategorie.
(3) Tickets können personalisiert sein. In diesem Fall ist die Teilnahmeberechtigung an die registrierte Person gebunden, solange kein wirksamer Tickettransfer nach § 24 erfolgt ist.
(4) Wir dürfen beim Check-in die Vorlage eines geeigneten amtlichen Identitätsnachweises verlangen, wenn dies zur Prüfung von Identität, Alter, Ticketberechtigung oder veranstaltungsspezifischen Voraussetzungen erforderlich ist.
(5) Ein Ticket darf nicht vervielfältigt oder mehrfach verwendet werden. Bei mehrfach vorgelegten identischen Tickets ist grundsätzlich nur das zuerst ordnungsgemäß eingelöste Ticket teilnahmeberechtigt, sofern nicht nachgewiesen wird, dass ein technischer oder organisatorischer Fehler des Anbieters vorliegt.
(6) Bei technischem Verlust oder Nichtabruf eines digitalen Tickets kann nach erfolgreicher Identitäts- und Bestellprüfung eine erneute Bereitstellung erfolgen.
§ 21 Bestellungen für mehrere Teilnehmer
(1) Der Käufer kann, soweit im Angebot vorgesehen, Tickets für weitere Teilnehmer erwerben.
(2) Soweit für einzelne Teilnehmer Angaben oder Bestätigungen erforderlich sind, hat der Käufer dafür Sorge zu tragen, dass die tatsächlichen Teilnehmer rechtzeitig korrekt registriert werden.
(3) Jeder tatsächliche Teilnehmer kann verpflichtet sein, vor Teilnahme die für die Veranstaltung geltenden Regeln, Sicherheitsinformationen, Datenschutzinformationen oder sonstigen notwendigen Teilnehmerbestätigungen selbst zu akzeptieren.
(4) Insbesondere bei einem späteren Tickettransfer muss der neue Teilnehmer die erforderlichen Bestätigungen erneut abgeben. Die Bestätigung des ursprünglichen Teilnehmers wird nicht auf den Ersatzteilnehmer übertragen.
§ 22 Kein gesetzliches Widerrufsrecht bei termingebundenen Eventtickets
(1) Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, für deren Erbringung ein spezifischer Termin oder Zeitraum vorgesehen ist, besteht nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB grundsätzlich kein gesetzliches Widerrufsrecht.
(2) Für entsprechend termingebundene Airsoftdrop-Eventtickets besteht daher nach Vertragsschluss kein 14-tägiges Verbraucher-Widerrufsrecht, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen dieser Ausnahme erfüllt sind.
(3) Soweit für eine Veranstaltung ausnahmsweise ein Widerrufsrecht besteht oder freiwillig eingeräumt wird, wird dies im jeweiligen Angebot ausdrücklich mitgeteilt.
§ 23 Persönliche Nichtteilnahme, Stornierung und Erstattung
(1) Kann oder möchte der Teilnehmer aus persönlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen, insbesondere wegen Krankheit, beruflicher Verhinderung, fehlender Anreisemöglichkeit, fehlender Ausrüstung, Änderung eigener Reisepläne oder sonstiger Umstände aus seinem persönlichen Bereich, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Stornierung oder Erstattung des Ticketpreises.
(2) Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
(3) Soweit für eine Veranstaltung freiwillige Storno-, Umbuchungs-, Wartelisten- oder Kulanzregelungen angeboten werden, ergeben sich diese aus den veranstaltungsspezifischen Bedingungen.
(4) Die Möglichkeit eines Tickettransfers nach § 24 bleibt hiervon unberührt.
§ 24 Tickettransfer und Weiterverkauf
(1) Personalisierte Eventtickets können auf eine andere Person übertragen werden, sofern der Transfer spätestens 14 Kalendertage vor dem in der Veranstaltungsbeschreibung angegebenen Veranstaltungsbeginn erfolgt.
(2) Jeder Tickettransfer bedarf der vorherigen Abstimmung mit der Eventleitung in Textform (z. B. per E-Mail) und wird erst wirksam, wenn die Eventleitung den Teilnehmerwechsel in Textform bestätigt oder im Ticketsystem umgesetzt hat.
(3) Eine bloße Weitergabe des QR-Codes, der PDF-Datei, einer Bestellbestätigung oder sonstiger Ticketdaten führt bei personalisierten Tickets nicht zu einem wirksamen Teilnehmerwechsel.
(4) Der neue Teilnehmer muss sämtliche für die Veranstaltung geltenden Teilnahmevoraussetzungen erfüllen und alle erforderlichen Regeln, Sicherheitsinformationen, Datenschutzinformationen und Teilnehmererklärungen selbst bestätigen. Bereits durch den ursprünglichen Teilnehmer abgegebene personenbezogene Bestätigungen werden nicht übertragen.
(5) Nach Ablauf der Frist von 14 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn besteht kein vertraglicher Anspruch auf Tickettransfer. Gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.
(6) Eine etwaige Bearbeitungsgebühr für Tickettransfers wird nur erhoben, wenn sie vor Durchführung des Transfers klar mitgeteilt wurde.
(7) Der gewerbliche, systematische oder auf Gewinnerzielung gerichtete Weiterverkauf von Tickets ohne unsere vorherige Zustimmung ist untersagt. Gleiches gilt für eine Weiterveräußerung unter irreführender Darstellung einer offiziellen Partnerschaft oder eines offiziellen Ticketkanals.
(8) Wir dürfen Tickets sperren und Ersatz-Tickets ausstellen, wenn ein Transfer ordnungsgemäß durchgeführt wurde oder ein begründeter Missbrauchsverdacht besteht.
§ 25 Teilnahmevoraussetzungen und Veranstaltungsregeln
(1) Für jede Veranstaltung können veranstaltungsspezifische Teilnahmevoraussetzungen gelten. Dazu können insbesondere Mindestalter, Ausrüstungsanforderungen, Schutzkleidung, zulässige Airsoft-Replikas, Leistungsgrenzen, Fahrzeugvoraussetzungen, Registrierungen, Dokumente oder sonstige Sicherheitsbedingungen gehören. Wesentliche, bei Vertragsschluss bereits feststehende Teilnahmevoraussetzungen werden dem Kunden vor Abgabe seiner Bestellung in der Veranstaltungsbeschreibung oder in vor Vertragsschluss zugänglichen Regelwerken mitgeteilt.
(2) Der Teilnehmer ist verpflichtet, die vor Vertragsschluss wirksam einbezogenen sowie die später aus sachlichen Sicherheits- oder Organisationsgründen zulässig konkretisierten Veranstaltungs-, Sicherheits- und Spielregeln einzuhalten sowie berechtigten Weisungen der Veranstaltungsleitung, Safety-, Medical-, Marshal- und sonstigen eingesetzten Funktionskräfte Folge zu leisten.
(3) Sicherheitsrelevante oder aufgrund von Gesetzen, behördlichen Vorgaben, Wetter, Geländezustand oder zwingenden betrieblichen Erfordernissen notwendige Anpassungen der Veranstaltungsregeln bleiben vorbehalten, sofern sie für die Teilnehmer zumutbar sind und den wesentlichen Charakter der Veranstaltung nicht ohne sachlichen Grund verändern.
(4) Bei Airsoft-/MilSim-Veranstaltungen dürfen wir insbesondere Ausrüstung, Replikas, Leistungswerte, Schutzmittel und sonstige mitgeführte Gegenstände kontrollieren oder kontrollieren lassen, soweit dies für Sicherheit, Regelkonformität oder gesetzliche Anforderungen erforderlich ist.
(5) Ein Gegenstand kann auch dann für die konkrete Veranstaltung untersagt werden, wenn sein Besitz außerhalb der Veranstaltung grundsätzlich zulässig ist.
§ 26 Typische Veranstaltungsrisiken und Eigenverantwortung
(1) Airsoft-, MilSim- und Outdoor-Veranstaltungen sind körperlich aktive Veranstaltungen und können typische sport-, gelände-, wetter- und spielbedingte Risiken beinhalten.
(2) Teilnehmer haben ihre persönliche Eignung für die Veranstaltung eigenverantwortlich einzuschätzen und vorgeschriebene Schutzausrüstung bestimmungsgemäß zu verwenden.
(3) Die Anerkennung typischer Veranstaltungsrisiken führt nicht zu einem Ausschluss oder einer Einschränkung der gesetzlichen Haftung des Veranstalters für schuldhafte Pflichtverletzungen, insbesondere nicht für Verletzungen von Leben, Körper oder Gesundheit.
§ 27 Einlassverweigerung und Ausschluss von der Veranstaltung
(1) Der Einlass kann insbesondere verweigert werden, wenn
- kein gültiges Ticket oder erforderlicher Identitätsnachweis vorgelegt wird,
- die veranstaltungsspezifischen Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllt sind,
- der Teilnehmer erheblich alkoholisiert, unter erkennbar beeinträchtigendem Drogeneinfluss oder anderweitig nicht sicher teilnahmefähig erscheint,
- verbotene oder nicht freigegebene Gegenstände mitgeführt werden,
- ein berechtigter Sicherheits- oder Missbrauchsverdacht besteht.
(2) Teilnehmer können vorübergehend oder dauerhaft von der Veranstaltung ausgeschlossen werden, wenn sie trotz Aufforderung gegen wesentliche Sicherheits-, Spiel- oder Verhaltensregeln verstoßen, andere Personen gefährden, Anweisungen zuständiger Funktionskräfte nicht befolgen, Gewalt, Bedrohungen, Diskriminierung, Belästigung, vorsätzliche Sachbeschädigung oder vergleichbar schwerwiegendes Verhalten zeigen.
(3) Bei einem vom Teilnehmer schuldhaft verursachten berechtigten Ausschluss besteht kein Anspruch auf eine freiwillige vollständige oder anteilige Erstattung des Ticketpreises. Gesetzliche Erstattungs- und sonstige Ansprüche bleiben unberührt.
(4) Weitergehende gesetzliche Ansprüche, insbesondere auf Schadensersatz bei schuldhafter Schädigung, bleiben vorbehalten.
§ 28 Änderungen des Veranstaltungsablaufs
(1) Veranstaltungsprogramme, Spielabläufe, Missionsstrukturen, Einsatzzeiten, Fraktions- oder Zonenaufteilungen, Nebenprogramme, Dienstleister, infrastrukturelle Details und vergleichbare organisatorische Elemente können aus sachlichen Gründen angepasst werden, insbesondere aus Sicherheits-, Wetter-, Gelände-, Kapazitäts-, Game-Balance-, behördlichen oder betrieblichen Gründen.
(2) Zumutbare Änderungen, die den Gesamtcharakter und den wirtschaftlichen Wert der gebuchten Veranstaltung nicht wesentlich verändern, berechtigen grundsätzlich nicht zur Erstattung des Ticketpreises.
(3) Bei wesentlichen Änderungen, insbesondere einer erheblichen Verlegung des Veranstaltungszeitraums oder einer Veränderung, die den Kern der geschuldeten Leistung betrifft, bleiben gesetzliche Rechte des Kunden unberührt. Wir informieren die betroffenen Ticketinhaber so früh wie praktisch möglich.
§ 29 Verschiebung der Veranstaltung
(1) Wird eine Veranstaltung auf einen anderen, wesentlich abweichenden Termin oder Zeitraum verschoben, behält das Ticket grundsätzlich für den Ersatztermin seine Gültigkeit.
(2) Zusätzlich zu etwaigen gesetzlichen Rechten räumen wir Verbrauchern bei einer solchen Verschiebung das vertragliche Recht ein, innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung zu erklären, dass sie am Ersatztermin nicht teilnehmen möchten. In diesem Fall erstatten wir den für das betroffene Ticket an uns gezahlten Ticketpreis. Die Mitteilung über die Verschiebung wird auf diese Möglichkeit hinweisen. Gesetzliche Rechte bleiben von dieser Frist unberührt.
(3) Erfolgt lediglich eine zumutbare Verschiebung einzelner Programmpunkte oder von Start- bzw. Endzeiten innerhalb des bereits gebuchten Veranstaltungszeitraums, gilt Absatz 2 nur, wenn die Änderung im Einzelfall wesentlich ist.
§ 30 Absage der Veranstaltung
(1) Wird eine Veranstaltung durch uns vollständig abgesagt und nicht auf einen Ersatztermin verschoben, erstatten wir den für das Ticket an uns gezahlten Ticketpreis.
(2) Weitergehende Aufwendungen des Teilnehmers, insbesondere Anreise-, Übernachtungs-, Ausrüstungs-, Versand-, Visa- oder sonstige Fremdkosten, werden nur ersetzt, wenn hierfür eine gesetzliche Haftungsgrundlage besteht.
(3) Soweit eine Veranstaltung nur bei Erreichen einer bestimmten Mindestteilnehmerzahl durchgeführt werden soll, muss die entsprechende Mindestteilnehmerregelung einschließlich eines angemessenen spätesten Absagezeitpunkts vor Vertragsschluss in der Veranstaltungs- oder Ticketbeschreibung offengelegt werden. Nur dann kann eine Absage auf diese vertraglich vereinbarte Mindestteilnehmerregelung gestützt werden.
§ 31 Höhere Gewalt, Wetter, Behörden- und Sicherheitslagen
(1) Bei außergewöhnlichen Umständen, die außerhalb unseres zumutbaren Einflussbereichs liegen und eine sichere oder rechtmäßige Durchführung verhindern oder erheblich beeinträchtigen, dürfen wir notwendige Maßnahmen treffen. Dazu können insbesondere Unterbrechung, zeitliche Verschiebung, räumliche Verlagerung innerhalb des Veranstaltungsgeländes, Einschränkung einzelner Programmpunkte oder – wenn erforderlich – Abbruch gehören.
(2) Solche Umstände können insbesondere extreme Wetterereignisse, Waldbrandgefahr, Naturereignisse, behördliche oder polizeiliche Anordnungen, erhebliche Infrastruktur- oder Versorgungsausfälle, Epidemien, Krieg, innere Unruhen oder vergleichbare externe Ereignisse sein.
(3) Bei lediglich vorübergehenden oder zumutbaren Einschränkungen ohne wesentlichen Wegfall der geschuldeten Gesamtleistung besteht grundsätzlich kein Anspruch auf vollständige Erstattung.
(4) Kann die Veranstaltung aufgrund solcher Umstände insgesamt nicht stattfinden oder muss sie endgültig abgebrochen werden, richten sich Rückzahlungs- und sonstige Ansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften. Bereits ordnungsgemäß erbrachte Teilleistungen und ersparte Aufwendungen werden ausschließlich nach Maßgabe der jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt.
(5) Die Haftungsregelungen in § 7 bleiben unberührt.
§ 32 Gesetzeskonformer Transport und Einsatz von Ausrüstung
(1) Teilnehmer sind selbst dafür verantwortlich, dass Besitz, Transport, Einfuhr und Verwendung ihrer Ausrüstung, insbesondere Airsoft-Replikas, Funkgeräte, Fahrzeuge, pyrotechnischer Gegenstände oder sonstiger regulierter Gegenstände, nach den jeweils anwendbaren Gesetzen zulässig sind.
(2) Dies gilt insbesondere bei internationaler Anreise und Transit durch andere Staaten.
(3) Die Veranstaltungsregeln können strengere Anforderungen vorsehen als das allgemeine Gesetz, wenn dies aus Sicherheits- oder Organisationsgründen erforderlich ist.
(4) Eine Teilnahmeberechtigung oder Ticketbestätigung stellt keine rechtliche Genehmigung zum Transport, Besitz oder Einsatz bestimmter Ausrüstungsgegenstände dar.
(5) Soweit wir selbst konkrete rechtliche oder sicherheitsbezogene Angaben zu zulässiger Ausrüstung machen, bleibt unsere Haftung für schuldhaft unrichtige Informationen nach Maßgabe von § 7 unberührt.
§ 33 Foto-, Video- und Medienaufnahmen
(1) Soweit bei einer Veranstaltung Foto-, Video- oder Tonaufnahmen angefertigt werden, erfolgt die Information über Rechtsgrundlage, Zwecke, Nutzung und gegebenenfalls Widerspruchs- oder Einwilligungsmöglichkeiten gesondert.
(2) Durch die bloße Zustimmung zu diesen AGB wird keine pauschale datenschutzrechtliche Einwilligung in jede denkbare Mediennutzung erklärt.
(3) Gesetzlich zulässige Aufnahmen, insbesondere zur Dokumentation einer Veranstaltung, bleiben hiervon unberührt.
§ 34 Rückzahlungen bei Eventtickets
(1) Soweit ein Anspruch auf Erstattung besteht, erfolgt die Rückzahlung grundsätzlich auf das für die ursprüngliche Zahlung eingesetzte Zahlungsmittel, soweit technisch möglich und gesetzlich vorgesehen.
(2) Eine Erstattung als Gutschein oder Gutschrift erfolgt nur mit Zustimmung des Kunden oder auf einer anderen wirksamen Rechtsgrundlage.
(3) Erstattet wird grundsätzlich nur der von Airsoftdrop vereinnahmte Betrag für die betroffene Ticketleistung. Ansprüche gegen separat gebuchte Drittanbieter richten sich nach dem jeweiligen Vertragsverhältnis mit dem Drittanbieter.
§ 35 Veranstaltungsspezifische Zusatzbedingungen
Für einzelne Events können ergänzende Bedingungen veröffentlicht werden. Dies betrifft insbesondere:
- genaue Veranstaltungsdaten und Veranstaltungsort,
- Mindestalter und Teilnahmeberechtigung,
- Fraktions-, Klassen- oder Kontingentregelungen,
- Ticketpersonalisierung,
- Tickettransfer und Transferfrist,
- Mindestteilnehmerzahl und spätester Absagezeitpunkt,
- besondere Sicherheits-, Ausrüstungs-, Fahrzeug- oder Pyrobedingungen,
- inbegriffene und nicht inbegriffene Leistungen.
Diese Zusatzbedingungen müssen vor Vertragsschluss zugänglich sein.
Teil D – Zusätzliche Bedingungen für das Airsoftdrop-Affiliate-Programm
§ 101 Geltungsbereich
(1) Dieser Teil gilt zusätzlich für Partner des Airsoftdrop-Affiliate-Programms. Das Affiliate-Programm richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Mit der Bewerbung bestätigt der Partner, im Rahmen seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
(2) Bei Widersprüchen zwischen diesem Teil und Teil A gehen für das Affiliate-Verhältnis die spezielleren Regelungen dieses Teils vor.
§ 102 Vertragsschluss und Teilnahme
(1) Die Bewerbung für das Affiliate-Programm stellt ein Angebot des Partners auf Abschluss eines Affiliate-Vertrages dar.
(2) Ein Vertrag kommt erst durch ausdrückliche Annahme der Bewerbung, Freischaltung des Partnerkontos oder Bereitstellung individueller Affiliate-Werbemittel zustande.
(3) Ein Anspruch auf Aufnahme in das Affiliate-Programm besteht nicht.
§ 103 Gegenstand des Affiliate-Programms
(1) Der Partner bewirbt freigegebene Airsoftdrop-Angebote über eigene zulässige Kanäle und kann für ordnungsgemäß zugeordnete und qualifizierte Transaktionen eine erfolgsabhängige Provision erhalten.
(2) Welche Produkte oder Kampagnen provisionsfähig sind, ergibt sich aus den jeweiligen Kampagneninformationen bzw. dem Partner-Dashboard.
(3) Eventtickets sind nur provisionsfähig, wenn die jeweilige Affiliate-Kampagne sie ausdrücklich einschließt. Allein die allgemeine Teilnahme am Affiliate-Programm begründet keinen Provisionsanspruch für KARSHA- oder sonstige Airsoftdrop-Eventtickets.
§ 104 Tracking und Zuordnung
(1) Die Zuordnung von Transaktionen erfolgt über die von uns eingesetzten technischen Trackingverfahren.
(2) Der Partner darf Trackingmechanismen nicht manipulieren und keine technisch oder rechtlich unzulässigen Methoden einsetzen.
(3) Soweit Tracking aufgrund technischer Störungen, fehlender notwendiger Einwilligungen, Browser- oder Geräteeinstellungen oder sonstiger nicht von uns zu vertretender Umstände nicht möglich ist, besteht ein Provisionsanspruch nur, wenn die Zuordnung anderweitig zuverlässig nachgewiesen werden kann.
(4) Die jeweils im Partnerprogramm angezeigten Cookie-, Attributions- oder Kampagnenregeln gelten ergänzend.
§ 105 Pflichten des Partners
(1) Der Partner betreibt seine Kanäle eigenverantwortlich und beachtet geltendes Recht, insbesondere Wettbewerbs-, Kennzeichnungs-, Datenschutz-, Urheber-, Marken- und Jugendschutzrecht.
(2) Affiliate-Werbung muss als solche bzw. als Werbung gekennzeichnet werden, soweit dies gesetzlich erforderlich ist.
(3) Unzulässig sind insbesondere:
- fingierte Leads oder Bestellungen,
- Cookie-Dropping, Forced Clicks, Cookie-Spamming oder vergleichbare Manipulation,
- Eigenbestellungen über den eigenen Affiliate-Link, soweit nicht ausdrücklich freigegeben,
- irreführende Werbung oder die Vortäuschung einer weitergehenden offiziellen Verbindung zu Airsoftdrop,
- die Verwendung von Marken, Logos, Bildern, Texten oder sonstigen geschützten Inhalten außerhalb der erteilten Nutzungsfreigabe,
- unerlaubte E-Mail-Werbung,
- bezahlte Such- oder Social-Media-Anzeigen auf Airsoftdrop-Markenbegriffe, soweit diese nicht vorab freigegeben sind,
- Inhalte oder Verlinkungen, die strafbar, diskriminierend, extremistisch, gewaltverherrlichend, verleumderisch, sexuell belästigend oder sonst rechtswidrig sind.
(4) Auf Aufforderung sind Werbemittel oder Links unverzüglich zu entfernen, wenn hierfür ein berechtigter Grund besteht.
§ 106 Werbemittel und Nutzungsrechte
(1) Soweit wir Werbemittel bereitstellen, erhält der Partner für die Dauer der Freigabe ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für Zwecke des Affiliate-Programms.
(2) Änderungen oder anderweitige Nutzungen bedürfen unserer vorherigen Zustimmung, soweit sie nicht bereits ausdrücklich freigegeben wurden.
(3) Mit Beendigung der Berechtigung oder auf Aufforderung sind die Werbemittel nicht weiter zu verwenden.
§ 107 Provision
(1) Soweit in einer Kampagne nichts anderes angegeben ist, beträgt die Standardprovision 5 % des provisionsfähigen Verkaufspreises.
(2) Als provisionsfähig gelten nur vollständig bezahlte und von uns bestätigte Transaktionen, die ordnungsgemäß dem Partner zugeordnet wurden und nicht aufgrund Widerruf, Rückgabe, Storno, Erstattung, Chargeback, Betrug oder sonstiger Rückabwicklung entfallen.
(3) Versandkosten und sonstige nicht provisionsfähige Positionen werden nur einbezogen, wenn dies in der Kampagne ausdrücklich angegeben ist.
(4) Bereits ausgezahlte Provisionen können mit künftigen Ansprüchen verrechnet oder zurückgefordert werden, wenn die zugrunde liegende Transaktion nachträglich rückabgewickelt wird.
(5) Soweit der Partner umsatzsteuerpflichtig ist und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, wird die Provision zuzüglich der gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer abgerechnet.
(6) Abrechnungszeitraum, Auszahlungsgrenze und Auszahlungsweg ergeben sich aus dem Partner-Dashboard oder einer gesonderten Vereinbarung.
§ 108 Sperrung und Missbrauch
(1) Bei konkretem Verdacht auf Missbrauch dürfen wir das Partnerkonto und betroffene Provisionen vorübergehend sperren, soweit dies zur Prüfung erforderlich und verhältnismäßig ist.
(2) Der Partner wird über den Grund der Sperre informiert, soweit dadurch eine notwendige Prüfung oder gesetzliche Interessen nicht gefährdet werden.
(3) Bei bestätigtem schwerwiegendem Missbrauch dürfen wir den Vertrag außerordentlich kündigen und gesetzliche Rückzahlungs-, Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche geltend machen.
§ 109 Haftung
Für das Affiliate-Verhältnis gilt § 7 entsprechend. Bei leichter Fahrlässigkeit ist die Haftung im Rahmen der dort genannten Voraussetzungen auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
§ 110 Freistellung
Verletzt der Partner schuldhaft Rechte Dritter oder gesetzliche Pflichten im Zusammenhang mit seiner Affiliate-Tätigkeit und werden wir deshalb von Dritten in Anspruch genommen, stellt der Partner uns nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften von den hieraus entstehenden berechtigten Ansprüchen und angemessenen notwendigen Rechtsverteidigungskosten frei.
§ 111 Vertraulichkeit
Vertrauliche, nicht öffentlich bekannte Geschäfts-, Kampagnen-, Abrechnungs- oder technische Informationen dürfen nur für Zwecke des Affiliate-Verhältnisses genutzt und nicht unberechtigt an Dritte weitergegeben werden. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
§ 112 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Affiliate-Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit.
(2) Beide Parteien können ihn jederzeit in Textform mit Wirkung für die Zukunft ordentlich kündigen, soweit keine abweichende individuelle Vereinbarung besteht.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(4) Nach Vertragsende dürfen keine neuen Affiliate-Leads oder Transaktionen für eine Provision berücksichtigt werden. Bereits vor Vertragsende ordnungsgemäß entstandene und später bestätigte Provisionsansprüche bleiben vorbehaltlich einer späteren Rückabwicklung bestehen.
§ 113 Änderungen des Affiliate-Programms
(1) Wir dürfen technische, organisatorische und kampagnenbezogene Rahmenbedingungen des Affiliate-Programms für die Zukunft ändern, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht.
(2) Änderungen, die wesentliche wirtschaftliche Bedingungen des laufenden Affiliate-Verhältnisses betreffen, werden dem Partner mit angemessener Vorlaufzeit mitgeteilt. Dem Partner steht in diesem Fall das Recht zu, den Vertrag vor Wirksamwerden der Änderung zu kündigen.
(3) Bereits abschließend entstandene Provisionsansprüche werden durch spätere Änderungen nicht rückwirkend entzogen.
§ 114 Recht und Gerichtsstand Affiliate
(1) Es gilt deutsches Recht.
(2) Ist der Partner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Dresden Gerichtsstand, soweit gesetzlich zulässig.
General Terms and Conditions (GTC)
Airsoftdrop – Sale of Goods, Event Tickets and Affiliate Programme
Version: 9 October 2026
Contracting party: Eric Menzel, Airsoftdrop, Großenhainer Str. 99, 01127 Dresden, Germany
Email: kontakt@airsoftdrop.de
Part A – General Provisions
§ 1 Provider, Scope and Order of Precedence
(1) Unless another contracting party is named in the respective offer, the provider and contracting party for orders placed via airsoftdrop.de or sales and checkout pages expressly assigned to Airsoftdrop is:
Eric Menzel
Airsoftdrop
Großenhainer Str. 99
01127 Dresden
Germany
Email: kontakt@airsoftdrop.de
hereinafter referred to as “Airsoftdrop”, “provider”, “we” or “us”.
(2) These General Terms and Conditions (“GTC”) apply to contracts concerning
- the purchase of goods,
- the purchase of admission and participation rights for events (“event tickets”), and
- participation in the Airsoftdrop Affiliate Programme,
insofar as special provisions for the relevant area are set out below.
(3) Parts A and B apply to sales of goods; Parts A and C apply to event tickets; and Parts A and D apply to the Affiliate Programme, unless Part D provides otherwise.
(4) Where a specific product or event description contains special terms, for example regarding minimum age, venue, event period, ticket personalisation, transfer deadlines, participation requirements or minimum participant numbers, these apply in addition. In the event of a conflict, event- or product-specific terms clearly communicated before the contract is concluded take precedence over the general provisions of these GTC for the relevant product.
(5) A consumer is any natural person entering into a legal transaction for purposes predominantly outside their trade, business or independent professional activity. A business customer is any natural or legal person or partnership with legal capacity acting in the course of their trade, business or independent professional activity when entering into the contract.
(6) Deviating terms and conditions of the customer apply only if we have expressly agreed to their application.
§ 2 Contract Language, Contract Text and Communication
(1) The contract language is German. Where we provide translations, particularly English versions, these are intended to aid understanding. In case of doubt, the German version prevails, unless mandatory law requires otherwise.
(2) Contractual declarations and information may be communicated by email or via the electronic communication channels specified during ordering. The customer must ensure that the email address provided can receive messages and that messages are not blocked by filters or settings.
(3) The order details relevant to the contract and the applicable terms are made available to the customer during the ordering process. Statutory retention and information obligations remain unaffected.
§ 3 Conclusion of Contract
(1) The display of goods, tickets and other services on our websites generally does not constitute a binding offer, but an invitation to the customer to place an order.
(2) The customer submits a binding offer to conclude a contract by completing the ordering process and clicking the designated button that clearly indicates the payment obligation.
(3) An automated order receipt confirmation initially only acknowledges receipt of the order, unless it expressly states acceptance.
(4) A contract is concluded when we expressly accept the order or provide the contractual service. For goods, this may in particular occur through a dispatch confirmation or dispatch of the goods. For event tickets, it may occur through delivery of a ticket or participation confirmation or activation of the ticket.
(5) For payment methods where payment processing is technically directly linked to the order, acceptance may also occur through initiation or confirmation of the payment process if this is clearly apparent in the ordering process.
(6) We may reject orders for objective reasons, particularly obviously incorrect details, reasonable suspicion of abuse, lack of availability, unmet participation or age requirements, or a previous justified exclusion of the customer from comparable services.
§ 4 Customer and Participant Information
(1) Customers must provide all required information completely and truthfully during checkout and report changes relevant to performance of the contract.
(2) When ordering for other persons, customers may submit their personal data only if authorised to do so. For event tickets, separate confirmation by the actual participant may also be required.
(3) In cases of misuse of customer accounts or login credentials, the customer is liable under statutory rules insofar as they are responsible for the misuse.
§ 5 Prices, Payment and Invoices
(1) The prices shown in the respective offer apply. Final prices for consumers include applicable VAT where required by law. Additional shipping or other mandatory charges and any charges for particular payment methods, insofar as legally permitted, are displayed before the order is submitted.
(2) The payment methods offered at checkout are available subject to the conditions stated there. Where payment service providers are used, their terms apply in addition.
(3) Unless otherwise agreed, the total amount is due upon conclusion of the contract.
(4) Invoices may be made available electronically, particularly as PDFs by email or via a customer account.
(5) Customers may set off only claims that are undisputed or established by a final court decision. This restriction does not apply to counterclaims arising from the same contractual relationship or where mandatory law provides otherwise.
§ 6 Data Protection
The current Airsoftdrop privacy policy applies to the processing of personal data. Additional event-specific data processing, particularly check-in, participant, media or safety processes, will be explained separately where necessary.
§ 7 General Liability
(1) Our liability is unlimited
- in cases of intent and gross negligence,
- for damage resulting from injury to life, body or health,
- under mandatory statutory liability provisions, particularly product liability law,
- where we have expressly provided a guarantee, and
- where a defect has been fraudulently concealed.
(2) For a slightly negligent breach of a material contractual obligation whose fulfilment is essential for proper performance of the contract and on whose observance the other party may regularly rely, our liability is limited to foreseeable damage typical of the contract at the time the contract was concluded.
(3) Otherwise, liability for damage caused by slight negligence is excluded to the extent permitted by law.
(4) These liability provisions apply correspondingly for the benefit of our legal representatives, employees and agents used to perform our obligations.
§ 8 Consumer Dispute Resolution
We are currently neither obliged nor willing to participate in dispute resolution proceedings before a consumer arbitration body, unless a statutory obligation applies in an individual case. Statutory duties to provide information after a specific consumer dispute has arisen remain unaffected.
§ 9 Applicable Law and Jurisdiction
(1) The laws of the Federal Republic of Germany apply, excluding the UN Convention on Contracts for the International Sale of Goods to the extent its application may be excluded.
(2) In relation to consumers, this choice of law applies only insofar as it does not deprive them of protection afforded by mandatory statutory provisions that cannot be waived. Mandatory public-law provisions of the country where an event takes place, particularly safety, public order and event regulations, remain unaffected.
(3) If the contracting party is a merchant, a legal entity under public law or a special fund under public law, or has no general place of jurisdiction in Germany, Dresden is the place of jurisdiction to the extent permitted by law.
§ 10 Final Provisions
(1) The version of the GTC validly incorporated when the contract was concluded applies to that specific contract. Later changes do not automatically apply retroactively to contracts already concluded.
(2) If any provision of these GTC is or becomes wholly or partly invalid, the statutory provisions apply in its place. The validity of the remaining provisions is unaffected.
Part B – Special Provisions for the Sale of Goods
§ 11 Scope – Goods
This part applies to the purchase of new and used movable goods from Airsoftdrop. Event tickets are not goods within the meaning of this part.
§ 12 Delivery and Availability
(1) Delivery areas, delivery times and shipping methods are specified in the respective offer and at checkout.
(2) Goods are delivered to the delivery address provided by the customer, who is responsible for the accuracy of the delivery information.
(3) If particular goods are unavailable despite careful stock management and this is not attributable to us, we will inform the customer without undue delay. If a contract has already been concluded and performance is permanently impossible, statutory provisions apply; payments already made will be refunded accordingly.
(4) Where we depend on delivery from a specific upstream supplier, we may withdraw from the contract if we concluded a specific corresponding procurement agreement in good time, our supplier fails to deliver through no fault of ours, and we cannot reasonably obtain the goods elsewhere. The customer will be notified without undue delay and payments already received will be refunded.
(5) Force majeure and other exceptional circumstances beyond our control may reasonably extend delivery deadlines. Statutory withdrawal and damages rights remain unaffected.
§ 13 Passing of Risk
(1) For consumers, the risk of accidental loss or accidental deterioration generally passes to the customer only upon delivery of the goods, unless otherwise provided by law.
(2) For business customers, risk passes upon handover to the person or entity designated to carry out shipment, to the extent permitted by law.
§ 14 Retention of Title
The goods remain our property until the purchase price has been paid in full.
§ 15 Right of Withdrawal for Goods
(1) Consumers generally have a statutory right of withdrawal for distance contracts involving goods unless a statutory exclusion applies.
(2) Details on the period, exercise, return and consequences of withdrawal are contained in the separate withdrawal instructions made available before the contract is concluded.
(3) Refunds are generally made in accordance with statutory provisions using the same payment method the consumer used for the original transaction, unless expressly agreed otherwise and without any resulting costs to the consumer.
(4) Refunds in the form of vouchers are issued only if the consumer expressly agrees or another legal basis exists.
§ 16 Returns Beyond the Statutory Right of Withdrawal
No additional general contractual right to return or exchange goods exists unless expressly provided in the specific offer, a goodwill commitment or a separate returns policy. Statutory rights relating to defects remain unaffected.
§ 17 Rights in the Event of Defects
(1) Statutory rights relating to defects apply.
(2) In relation to consumers, any reduction in the limitation period for used goods is not agreed solely through these GTC. If a legally permitted reduction is to be agreed, this will only take place in compliance with the special statutory requirements applicable to it.
(3) Statutory inspection and notification duties apply to business customers where relevant. Deviating B2B agreements may be made in individual cases.
§ 18 Age-Restricted Goods and Lawful Use
(1) Where purchase or delivery of goods is subject to statutory age restrictions, we may require suitable age and identity verification and deliver the goods only after successful verification.
(2) Customers are responsible for ensuring that possession, transport and use of goods comply with the laws applicable at the place of use, possession, transport or import.
(3) This applies particularly to airsoft replicas, pyrotechnic items, compressed-gas products and other regulated products. Product- and country-specific notices must be observed.
(4) The fact that goods may lawfully be offered or sold in Germany does not guarantee that their possession, import, transport or use is also lawful in another country.
Part C – Special Provisions for Event Tickets
§ 19 Scope of Event Tickets and Event Services
(1) This part applies to the acquisition of admission and participation rights for events offered by Airsoftdrop, particularly airsoft, MilSim, training, community and comparable events.
(2) The specific event and ticket descriptions determine which services are included in a ticket. Only the services expressly described there form part of the contract.
(3) Travel, journeys to and from the venue, accommodation, catering, camping, rental equipment and other ancillary services are included in the ticket contract with Airsoftdrop only if expressly identified as included ticket services. Services independently offered by a venue partner or other third party generally establish a separate contractual relationship with that third party.
(4) For KARSHA, under the current project structure, this means in particular that any camping facilities provided by Battleground are not automatically included in the event ticket sold by Airsoftdrop unless expressly specified as a ticket service in the particular offer.
§ 20 Tickets, Personalisation and Check-in
(1) Event tickets may be issued electronically, particularly as PDFs, wallet passes, QR codes or other digital tickets.
(2) A ticket entitles its holder solely to participate in the event and ticket category specified on the ticket or in the order confirmation.
(3) Tickets may be personalised. In that case, the participation entitlement is tied to the registered person until a valid ticket transfer has taken place under § 24.
(4) At check-in, we may require suitable official identification where necessary to verify identity, age, ticket entitlement or event-specific requirements.
(5) A ticket may not be duplicated or used more than once. If identical tickets are presented multiple times, only the first ticket properly redeemed is generally valid, unless it is demonstrated that a technical or organisational error on our part occurred.
(6) If a digital ticket is technically lost or cannot be accessed, it may be reissued following successful verification of identity and order details.
§ 21 Orders for Multiple Participants
(1) Where permitted in the offer, a purchaser may buy tickets for additional participants.
(2) Where information or confirmations are required from individual participants, the purchaser must ensure that the actual participants are correctly registered in good time.
(3) Each actual participant may be required to personally accept the applicable event rules, safety information, privacy information or other necessary participant declarations before taking part.
(4) In particular, following a ticket transfer, the new participant must submit the required confirmations again. Confirmations made by the original participant do not transfer to their replacement.
§ 22 No Statutory Right of Withdrawal for Date-Specific Event Tickets
(1) Under section 312g(2) no. 9 of the German Civil Code (BGB), there is generally no statutory right of withdrawal for contracts concerning services related to leisure activities where a specific date or period is provided for performance.
(2) Consequently, for Airsoftdrop event tickets tied to a specific date or period, there is no 14-day consumer right of withdrawal after conclusion of the contract, provided the statutory conditions for this exemption are met.
(3) Where, exceptionally, a right of withdrawal exists or is voluntarily offered for an event, this will be expressly stated in the relevant offer.
§ 23 Personal Non-Attendance, Cancellation and Refunds
(1) If a participant cannot or does not wish to attend for personal reasons, particularly illness, work commitments, inability to travel, lack of equipment, changes to personal travel plans or other circumstances within their own sphere, there is generally no entitlement to cancel the ticket or obtain a refund.
(2) Statutory claims remain unaffected.
(3) Any voluntary cancellation, rebooking, waiting-list or goodwill arrangements offered for an event are governed by its event-specific terms.
(4) The possibility of transferring a ticket under § 24 remains unaffected.
§ 24 Ticket Transfers and Resale
(1) Personalised event tickets may be transferred to another person provided that the transfer takes place no later than 14 calendar days before the event start specified in the event description.
(2) Every ticket transfer must be agreed in advance with event management in text form (e.g. by email) and becomes effective only when event management confirms the change of participant in text form or implements it in the ticketing system.
(3) Merely passing on a QR code, PDF file, order confirmation or other ticket information does not constitute a valid change of participant for personalised tickets.
(4) The new participant must fulfil all participation requirements and personally confirm all applicable rules, safety information, privacy information and participant declarations. Personal confirmations made by the original participant are not transferred.
(5) After the deadline of 14 calendar days before the event starts, there is no contractual entitlement to a ticket transfer. Statutory claims remain unaffected.
(6) Any processing fee for ticket transfers will be charged only if clearly disclosed before the transfer is carried out.
(7) Commercial, systematic or profit-oriented resale of tickets without our prior consent is prohibited, as is resale involving a misleading claim of official partnership or status as an official ticket channel.
(8) We may deactivate tickets and issue replacements where a transfer has been properly carried out or where there is reasonable suspicion of abuse.
§ 25 Participation Requirements and Event Rules
(1) Each event may have specific participation requirements. These may include minimum age, equipment requirements, protective clothing, permitted airsoft replicas, power limits, vehicle requirements, registrations, documents or other safety conditions. Material participation requirements already determined at the time of contract conclusion will be communicated to the customer before ordering, in the event description or rules accessible before the contract is concluded.
(2) Participants must comply with the event, safety and game rules validly incorporated before conclusion of the contract, and with subsequent permissible specifications made for objective safety or organisational reasons. They must also follow legitimate instructions from event management and designated safety, medical, marshal and other staff.
(3) Adjustments to event rules necessary for safety or due to legislation, official requirements, weather, terrain conditions or compelling operational needs remain reserved, provided they are reasonable for participants and do not alter the essential character of the event without objective grounds.
(4) At airsoft/MilSim events, we may inspect or arrange inspections of equipment, replicas, power ratings, protective equipment and other items brought to the event insofar as necessary for safety, rule compliance or legal requirements.
(5) An item may be prohibited at the specific event even if its possession outside the event is generally lawful.
§ 26 Typical Event Risks and Personal Responsibility
(1) Airsoft, MilSim and outdoor events involve physical activity and may carry typical risks associated with sport, terrain, weather and gameplay.
(2) Participants must assess their personal suitability for the event responsibly and use mandatory protective equipment as intended.
(3) Acknowledgement of typical event risks does not exclude or limit the event organiser's statutory liability for culpable breaches of duty, particularly for injury to life, body or health.
§ 27 Refusal of Admission and Exclusion from the Event
(1) Admission may be refused in particular if
- no valid ticket or required proof of identity is presented,
- event-specific participation requirements are not met,
- the participant is substantially intoxicated, visibly impaired by drugs or otherwise appears unable to participate safely,
- prohibited or unauthorised items are carried, or
- there is a justified safety concern or reasonable suspicion of abuse.
(2) Participants may be temporarily or permanently excluded if, despite being instructed otherwise, they breach material safety, game or conduct rules, endanger others, disregard instructions of authorised staff, engage in violence, threats, discrimination, harassment, deliberate property damage or comparably serious conduct.
(3) Where exclusion is justified and culpably caused by the participant, there is no entitlement to a voluntary full or partial refund of the ticket price. Statutory refund and other claims remain unaffected.
(4) Further statutory claims, particularly damages claims for culpably caused harm, remain reserved.
§ 28 Changes to the Event Schedule
(1) Event programmes, gameplay, mission structures, operation times, faction or zone allocations, side programmes, service providers, infrastructure details and comparable organisational elements may be adjusted for objective reasons, particularly safety, weather, terrain, capacity, game balance, official or operational reasons.
(2) Reasonable changes that do not materially alter the overall character or economic value of the booked event generally do not entitle participants to a refund.
(3) In the case of material changes, particularly a significant rescheduling of the event period or a change affecting the core contractual service, statutory customer rights remain unaffected. We will inform affected ticket holders as early as practicable.
§ 29 Postponement of the Event
(1) If an event is postponed to a different and substantially deviating date or period, the ticket generally remains valid for the replacement date.
(2) In addition to any statutory rights, consumers are granted a contractual right in the event of such a postponement to declare within 14 days of receiving notice that they do not wish to attend on the replacement date. In that case, we will refund the ticket price paid to us for the affected ticket. The postponement notice will inform customers of this option. Statutory rights are not affected by this deadline.
(3) If only individual programme items or start or end times are reasonably shifted within the booked event period, paragraph (2) applies only where the change is material in the individual case.
§ 30 Cancellation of the Event
(1) If we cancel an event entirely without postponing it to a replacement date, we will refund the ticket price paid to us.
(2) Additional expenses incurred by participants, particularly travel, accommodation, equipment, shipping, visa or other third-party costs, will be reimbursed only where there is a statutory basis for liability.
(3) If an event is intended to take place only once a minimum number of participants has been reached, the minimum-participant condition, including an appropriate latest cancellation date, must be disclosed in the event or ticket description before the contract is concluded. Only then may cancellation rely on this contractually agreed minimum-participant condition.
§ 31 Force Majeure, Weather, Official Orders and Safety Situations
(1) Where exceptional circumstances beyond our reasonable control prevent or significantly impair safe or lawful operation of an event, we may take necessary measures. These may include interruption, postponement, relocation within the event venue, restriction of individual programme items or, where necessary, termination of the event.
(2) Such circumstances may include extreme weather, forest-fire risk, natural events, official or police orders, major infrastructure or supply failures, epidemics, war, civil unrest or comparable external events.
(3) Temporary or reasonable restrictions that do not substantially eliminate the overall contractual service generally do not entitle participants to a full refund.
(4) If the event cannot take place at all or must be terminated permanently due to such circumstances, refund and other claims are governed by statutory provisions. Services already properly rendered and expenses saved are taken into account solely in accordance with applicable statutory provisions.
(5) The liability provisions in § 7 remain unaffected.
§ 32 Lawful Transport and Use of Equipment
(1) Participants are responsible for ensuring that the possession, transport, import and use of their equipment, particularly airsoft replicas, radios, vehicles, pyrotechnic items and other regulated objects, are lawful under applicable legislation.
(2) This applies particularly to international journeys and transit through other countries.
(3) Event rules may impose stricter requirements than general law where necessary for safety or organisational reasons.
(4) A right to participate or a ticket confirmation does not constitute legal authorisation to transport, possess or use particular equipment.
(5) Where we ourselves provide specific legal or safety information on permitted equipment, our liability for culpably incorrect information under § 7 remains unaffected.
§ 33 Photography, Video and Media Recordings
(1) Where photographs, video or sound recordings are made at an event, information on the legal basis, purposes, use and any options to object or consent will be provided separately.
(2) Mere acceptance of these GTC does not constitute blanket consent under data protection law to every conceivable use of media.
(3) Recordings permitted by law, particularly for documenting an event, remain unaffected.
§ 34 Refunds for Event Tickets
(1) Where a right to a refund exists, repayment will generally be made to the payment method used for the original payment, insofar as technically possible and legally required.
(2) A refund in the form of a voucher or credit will be made only with the customer's consent or on another valid legal basis.
(3) As a rule, only the amount received by Airsoftdrop for the affected ticket service is refunded. Claims against separately booked third-party providers are governed by the respective contractual relationship with those providers.
§ 35 Event-Specific Additional Terms
Additional conditions may be published for individual events. These may concern in particular:
- exact event dates and venue,
- minimum age and eligibility to participate,
- faction, class or allocation rules,
- ticket personalisation,
- ticket transfers and transfer deadlines,
- minimum participant numbers and latest cancellation date,
- special safety, equipment, vehicle or pyrotechnic rules,
- included and excluded services.
These additional terms must be accessible before the contract is concluded.
Part D – Additional Terms for the Airsoftdrop Affiliate Programme
§ 101 Scope
(1) This part additionally applies to partners in the Airsoftdrop Affiliate Programme. The Affiliate Programme is intended exclusively for business customers within the meaning of section 14 BGB. By applying, partners confirm that they are acting in the course of their commercial or independent professional activity.
(2) In the event of a conflict between this part and Part A, the more specific provisions of this part take precedence for the affiliate relationship.
§ 102 Conclusion of Contract and Participation
(1) Applying to the Affiliate Programme constitutes the partner's offer to enter into an affiliate agreement.
(2) A contract is concluded only when the application is expressly accepted, the partner account is activated or individual affiliate advertising materials are provided.
(3) There is no entitlement to admission to the Affiliate Programme.
§ 103 Subject Matter of the Affiliate Programme
(1) Partners promote approved Airsoftdrop offers through their own permitted channels and may receive performance-based commission for properly attributed and qualifying transactions.
(2) The products or campaigns eligible for commission are specified in the respective campaign information or partner dashboard.
(3) Event tickets are eligible for commission only if the relevant affiliate campaign expressly includes them. General participation in the Affiliate Programme alone does not create an entitlement to commission for KARSHA or other Airsoftdrop event tickets.
§ 104 Tracking and Attribution
(1) Transactions are attributed through the technical tracking methods used by us.
(2) Partners must not manipulate tracking mechanisms or use technically or legally prohibited methods.
(3) Where tracking is impossible due to technical faults, lack of necessary consent, browser or device settings or other circumstances beyond our control, commission is payable only if attribution can be reliably demonstrated by other means.
(4) The cookie, attribution and campaign rules displayed in the partner programme apply in addition.
§ 105 Partner Obligations
(1) Partners operate their channels on their own responsibility and comply with applicable law, particularly competition, advertising disclosure, data protection, copyright, trademark and youth protection law.
(2) Affiliate advertising must be identified as such or as advertising where legally required.
(3) In particular, the following are prohibited:
- fabricated leads or orders,
- cookie dropping, forced clicks, cookie spamming or comparable manipulation,
- placing personal orders through one's own affiliate link unless expressly approved,
- misleading advertising or suggesting a more extensive official relationship with Airsoftdrop than actually exists,
- using trademarks, logos, images, text or other protected content outside the granted permission,
- unauthorised email advertising,
- paid search or social media advertisements targeting Airsoftdrop brand terms unless approved in advance,
- content or links that are criminal, discriminatory, extremist, glorify violence, defamatory, sexually harassing or otherwise unlawful.
(4) Advertising materials or links must be removed without undue delay upon request where there is a justified reason.
§ 106 Advertising Materials and Usage Rights
(1) Where we provide advertising materials, partners receive a non-exclusive, non-transferable right to use them solely for the purposes of the Affiliate Programme for the duration of the permission.
(2) Changes or other forms of use require our prior consent unless already expressly authorised.
(3) When authorisation ends or upon request, partners must cease using the advertising materials.
§ 107 Commission
(1) Unless otherwise stated in a campaign, the standard commission is 5% of the commissionable selling price.
(2) Only fully paid transactions confirmed by us, properly attributed to the partner and not reversed due to withdrawal, return, cancellation, refund, chargeback, fraud or other reversal are commissionable.
(3) Shipping costs and other non-commissionable items are included only if expressly specified in the campaign.
(4) Commissions already paid may be offset against future claims or reclaimed if the underlying transaction is subsequently reversed.
(5) Where the partner is subject to VAT and statutory requirements are met, commission is settled plus the legally applicable VAT.
(6) The settlement period, payout threshold and payment method are specified in the partner dashboard or a separate agreement.
§ 108 Suspension and Abuse
(1) In the event of concrete suspicion of abuse, we may temporarily suspend the partner account and affected commissions to the extent necessary and proportionate for investigation.
(2) The partner will be informed of the reason for suspension unless this would jeopardise a necessary investigation or legal interests.
(3) Where serious abuse is confirmed, we may terminate the agreement without notice for good cause and assert statutory repayment, injunctive relief and damages claims.
§ 109 Liability
Section 7 applies correspondingly to the affiliate relationship. In cases of slight negligence, liability is limited to foreseeable damage typical of the contract under the conditions stated there.
§ 110 Indemnification
If a partner culpably infringes third-party rights or breaches statutory obligations in connection with their affiliate activities, and we are consequently subject to claims from third parties, the partner shall indemnify us, in accordance with statutory provisions, against the resulting justified claims and reasonable necessary legal defence costs.
§ 111 Confidentiality
Confidential, non-public business, campaign, accounting or technical information may be used only for the purposes of the affiliate relationship and may not be disclosed to third parties without authorisation. Statutory disclosure obligations remain unaffected.
§ 112 Term and Termination
(1) The affiliate agreement runs for an indefinite period.
(2) Either party may terminate it at any time in text form with effect for the future, unless otherwise agreed individually.
(3) The right to extraordinary termination for good cause remains unaffected.
(4) After termination, no new affiliate leads or transactions may be taken into account for commission. Commission claims properly accrued before termination and confirmed afterwards remain valid, subject to any subsequent reversal.
§ 113 Changes to the Affiliate Programme
(1) We may change technical, organisational and campaign-related conditions of the Affiliate Programme for the future where there is an objective reason.
(2) Changes affecting material economic terms of the ongoing affiliate relationship will be communicated to the partner with reasonable advance notice. In that case, the partner has the right to terminate the agreement before the change takes effect.
(3) Commission claims that have already definitively accrued will not be withdrawn retroactively through later changes.
§ 114 Affiliate Law and Jurisdiction
(1) German law applies.
(2) If the partner is a merchant, a legal entity under public law or a special fund under public law, or has no general place of jurisdiction in Germany, Dresden is the place of jurisdiction to the extent permitted by law.
